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Die Jockey-Entdeckung in Frankreich: Hugo Journiac in Hannover. im 4. Rennen für HenriAlex Pantall und im 7. Für Vovcenko
Für Hannover gibt es die Anmerkung, dass wir dort einen Jockey-Gast haben: Hugo Journiac. Diesen Mann habe ich ein paar mal auf den Bahnen zwischen Marseille und Salon de Provence gesehen. Natürlich kann man in einem Rennen nicht alle Jockeys auf einmal beobachten, ich bin doch nicht Lambie. Und so habe ich den Hugo Journiac überhaupt nicht so recht wahrgenommen. Ich kann mich erinnern und habe mal zwei Rennprogramm durchgeschaut, so richtig gute Chancen hatte er vor vornherein nicht gehabt. Und so hat er bei keinem von mir beobachteten Rennen gesiegt. Die eine Seite also: er wurde mangels Erfolgen kaum mit guten Ritten versorgt oder man hat ihm keine vernünftige Order mit auf den Weg gegeben. 

Die nun folgende Geschichte passt in meine These: Jockeys werden nicht geboren, sondern erkoren. Nun schickt der französiche Star-Trainer HenryAlex Pantall ihn mitsamt der Stute Amaranthe nach Hannover. Da horcht man schon auf. Und man erinnert sich, das es genau dieser Trainer ist, der schön so manchen unbekannten Jockey zu einem Bewunderten gemacht hat. Es ist keine 3- 4 Jahre her, da hat er überrascht, als er einen Hindernisjockey in die Gruppe Rennen schickte und man war noch mehr überrascht, dass dieser manches Flach-Rennen – der KAT A – gewann. Das zeigt also, dass ein gut trainiertes Pferd mit einer vernünftigen Order des Trainers von jedem Jockey zum Sieg geführt werden kann, wenn er Veranlagung hat, die der Trainer erkannt hat. 

So war ich gespannt, wo denn Hugo Journiac in der französichen Statistik steht. Ich hatte mich schon darauf eingerichtet, ihn auf Platz 100 oder schlechter zu finden. Ich mag es kaum glauben: er hat gut jedes 7. Rennen gewonnen und steht mit 41 Siegen (bei 285 Ritten) auf Platz 17 der aktuellen Jockeystatistik. Wouh! Ich hatte schon oft deutsche Jockeys angesagt, die später zu den Top-Jockeys hierzuland gehörten. Einer der leider nicht angenommen wurde, war Henk Grewe, aber ein anderer, der zu seiner Bremer Zeit sogar nebenbei woanders arbeiten musste um sich zu ernähren, war Alex Pietsch, dem ich überdurchschnittliches Talent bescheinigte. Und so freut es mich, dass wieder mal ein Könner ein Talent entdeckt hat. Der HenriAlex den Hugo. Darauf trinken wir doch einen … HUGO (Lautsprache: Ügo Jorni-jak (Betonung auf der letzten Silbe)
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